Was wir den Stiftungen verdanken

Icon_BerichtSchülerstipendien für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Osterbek

Fast jedes dritte Kind in Deutschland unter 18 Jahren kann laut Bildungsbericht 2012 seine Potenziale nicht voll entfalten, weil es soziale, finanzielle oder kulturelle Hindernisse gibt. Seit vielen Jahren suchen wir am Gymnasium Osterbek nach Wegen, diesem Problem zu begegnen.

Die erste Anlaufstelle ist natürlich unser Schulverein, der sich unermüdlich dafür einsetzt, dass Schülerinnen und Schüler an schulischen Veranstaltungen teilnehmen können, denen das sonst eher schwer fallen würde, weil die Eltern nicht über das nötige Geld verfügen.

Darüber hinaus sind wir glücklich, berichten zu können, dass es uns verschiedentlich gelungen ist, Stipendien für Schülerinnen und Schüler zu vermitteln.

  • So erhalten Schülerinnen und Schüler, die besonders begabt und interessiert sind, deren Eltern jedoch nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, z.B. Musikunterricht oder sie dürfen sich Bücher kaufen, die sie einfach nur so aus Spaß lesen. Oder sie gehen ins Kino, ohne eigenes Geld dafür ausgeben zu müssen. Sie kommen so in Bereiche des kulturellen Lebens, die sich ihnen sonst eher nicht erschließen.
  • Andere wiederum erhalten individuellen Nachhilfeunterricht, in dem auch Raum für persönliche Themen ist, oder
  • sie sind Teil eines regelrechten Stipendienprogramms, das sie auf ihrem Weg bis zum Abitur mit eigenständigen Angeboten fördert.
  • Es gelingt uns aber auch immer wieder, Unterstützung für Schülerinnen und Schüler in echten finanziellen Notlagen zu erhalten, denn Hamburger Stiftungen können auch dort helfen, wo Ämter oder Sozialkassen keine Spielräume haben.

Wir sind sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Hamburger Stiftungs-Lotsen/innen der HOMANN-STIFTUNG und der HAMBURGISCHEN BRÜCKE Gesellschaft für private Sozialarbeit e.V. und die Unterstützung, die unsere Schülerinnen und Schüler durch sie erhalten.

Besonders zu erwähnen ist auch der Einsatz der Klassen- und Fachlehrer unserer Schule. Sie schlagen förderungswürdige Schülerinnen und Schüler vor, geben Unterstützung bei der Formulierung von Bewerbungsschreiben oder erinnern auch einfach nur an Fristen, so dass Bewerbungen pünktlich abgeschickt werden. Das Bewerbungsverfahren um derartige Zuwendungen ist oft nicht leicht zu durchschauen und erfordert durchaus einen langen Atem. Wir freuen uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg eine besondere Anerkennung bekommen für ihre Leistungen oder auch für die Potenziale, die in ihnen stecken.

Ulrike Bahnsen