DLR SchoolLab an der TUHH

Ausflug der 6a zum Schoollab (HH-Harburg) im Rahmen des Nawi-Unterrichts

Wir trafen uns um 8:00 Uhr mit Herrn Schwarzbold und Frau Kahlcke vor dem Schulgelände. Gott sei Dank war an diesem Tag niemand krank, so daß alle Schüler unserer Klasse mit konnten. Dann ging es los: zuerst mit der U1 bis zum Jungfernstieg, von dort mit der S-3 bis zur Station Hamburg-Heimfeld. Anschliessend mussten wir noch 5 Minuten gehen.

Als wir auf dem Campus der Uni Harburg ankamen, erwartete uns Herr Mohr bereits. Er ist für die Organisation des school-labs verantwortlich und erklärte uns den Tagesablauf und die Regeln. Wir erfuhren von ihm, dass das school-lab extra für Schüler eingerichtet worden ist, um ihnen die naturwissenschaftlichen Phänomene näher zu bringen und sie für die Forschung zu begeistern. Da wir in diesem Halbjahr im Nawi-Unterricht das Thema Luft und Fliegen behandeln, wurden für uns folgende vier Stationen vorbereitet: 1. Ein Flugsimulator, 2. eine zweite Station, mit der Frage warum ein Flugzeug fliegt, aber ein Formel1-Wagen nicht. (unter anderem wurden uns hier Verwirbelung, Fliehkräfte begreiflich gemacht), die 3. Station beschäftigte sich mit Aerodynamik und die 4. Station erklärte die typische Dämmung einer Flugzeugwand und zeigte uns mit hilfe eines Akkustik-Messstandes, warum es so leise ist, wenn man in einem Flugzeug fliegt.

Anschließend haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und die Stationen nacheinander zur Bearbeitung besucht. Jede Gruppe hat mit einer anderen Station angefangen und als alle mit dem ersten Durchlauf fertig waren, haben wir einmal im Uhrzeigersinn gewechselt. An jeder Station wartete ein Experte auf uns, der mit uns das jeweilige Thema theoretisch und praktisch bearbeitet hat. Diese Experten waren alle Studenten, die an der Uni-Harburg Flugzeugbau studieren. Nach zwei Stationen hatten wir eine Pause von 30 Minuten, in der wir draußen auf dem Uni-Campus gegessen und getrunken haben. Danach hat jede Gruppe die übrigen zwei Stationen bearbeitet.

Beim Flugsimulator sind wir in Echtzeit eine Cessna geflogen. Man fühlte sich wie ein echter Pilot im Cockpit! Wir sind am Hamburger Flughafen gestartet, sind dann über Hamburg geflogen und beim Airbus-Gelände in Finkenwerder wieder gelandet. Das hat großen Spaß gemacht!

Bei der zweiten Station haben wir an einem Rundlauf geguckt, wie sich leichte und schwere Kugeln sowie Flügel verhalten, wenn man sie durch sie Luft wirbelt.Dann haben wir erklärt bekommen, dass Vögel und auch Flugzeuge durch Auftrieb, Verwirbelungen und bestimmten Strömungsgeschwindigkeiten fliegen können.
Bei der Flugzeugwand haben wir herausgefunden, aus welchen verschiedenen Materialien eine Fluzeugwand besteht und mithilfe des Akkustik-Messstandes konnten wir sehen, welche Frequenzen dadurch gedämmt werden.

Bei der letzten Station haben wir beobachtet, welche Körper besonders windschnittig sind. Ausserdem fanden wir heraus, dass ein Flügel bei einer Neigung von 15° den meisten Auftrieb erzeugt.An dieser Station war der Windkanal und besonders der Flatter-Versuchsstand sehr beeindruckend.
Um ca. 12.15 Uhr nahmen wir die S-Bahn zurück.
Insgesamt war es eine schöne, aber auch anstrengende Exkursion, bei der wir viel gelernt haben.

Ein Bericht von Constantin und Jannek aus der 6a.