Studienreise nach Rom

Lateinkurs Jahrgang 9 vom 19.03. – 23.03.2018 (Hendrik Wassmann, Klasse 9a)

Die Reise begann damit, dass wir uns alle am Flughafen getroffen haben, durch den Security Check gegangen sind und gewartet haben. Um kurz vor 12 Uhr hob endlich das Flugzeug ab und wir waren auf dem Weg nach Rom. Es war mein erster Flug, daher war es anfangs etwas ungewohnt, jedoch hielt dieses Gefühl nur kurz an und die Freude das zu sehen, worüber man schon ein Jahr gesprochen und eine gefühlte Ewigkeit geplant hatte, wurde immer größer. Um kurz nach 14 Uhr landete das Flugzeug und wir waren in Rom. Mit der Bahn fuhren wir zum Hauptbahnhof, in dessen Nähe unser Hotel lag. Gerade erst im Hotel angekommen ging es schon zu den Thermen des Diokletian, die heute eine Kirche sind. Zum Abendessen, zu dem wir darauf gingen, gab es immer ein Nudelgericht als ersten Gang und darauf etwas mit Fleisch als zweiten Gang. Es hat immer gut geschmeckt, aber natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen auch mal in einem Restaurant essen zu gehen. Was wäre denn ein Italienbesuch ohne Pizza zu essen? Dies taten wir am Dienstag, nachdem wir in Ostia Antica waren. Ostia Antica ist der ehemalige Hafen Roms und noch zu Teilen ganz gut erhalten. Der Dienstag war der einzige Tag, an dem das Wetter gar nicht mitgespielt hat. Wir hatten zwar alle Tage keine Wärme, wie sie vom Mittelmeerraum zu erwarten wäre, aber am Dienstag regnete es ständig. Nach dem Essen ging es auch schon weiter ins Kolosseum, welches wir, weil wir eine Gruppe waren, durch den Eingang für die Gladiatoren betreten konnten. Zu wissen, dass an diesem Punkt früher Menschen auf Leben und Tod zur Belustigung gekämpft hatten war beeindruckend, aber auch abstoßend zu gleich. Ein Highlight waren definitiv die Stadtrundgänge am Abend, welche wir jeden Abend unternommen haben. Die ganze Stadt hatte eine völlig andere Atmosphäre, die selben Dinge, die man am Tag schon gesehen hatte, zur Nacht nochmal ganz anders hat werden lassen. Ein super Beispiel dafür war der Trevi Brunnen, welchen wir am Dienstagabend besuchten. Die Lichter veränderten das Bauwerk komplett. Nachdem alle eine Münze über die Schulter in den Brunnen geworfen hatten, gingen wir zurück, da der nächste Tag sehr anstrengend werden sollte. Wir standen sehr früh auf, um rechtzeitig im Vatikan zu sein, wo wir eine Führung durch die Vatikanischen Museen bekamen. Die Menge an Kunstschätzen, die die Päpste über die Jahrhunderte gesammelt hatten war riesig. Aber am beeindruckendsten war die Sixtinische Kapelle, mit ihren Deckengemälden. In und auf den Petersdom ging es danach. Der Ausblick von ganz oben war wunderschön. Die ganze Stadt lag einem zu Füßen. Nachdem wir uns noch weitere Sehenswürdigkeiten wie das das Pantheon und die Engelsburg angesehen hatten, gingen wir zum Hotel. Der nächste Tag brachte ein paar Probleme mit sich, als wir plötzlich vor verschlossenen Toren am Bahnhof standen. Busse und Bahnen streikten. Also gingen wir zu Fuß in das ehemalige römische Zentrum. Zuerst haben wir das Forum Romanum besichtigt und darauf sind wir auf den Palatin gestiegen, von dem man aus super auf das Forum Romanum sehen konnte. Das Kapitol war das nächste Ziel, da es sich direkt hinter dem Forum befand. Die Trajans Foren, die als Einkaufszentrum genutzt wurden, aber heute nur zu einem relativ kleinen Teil ausgegraben und rekonstruiert wurden besichtigten wir danach. Später gingen wir noch zur Villa Borghese, in der sich eine weitere Kunstsammlung befindet. Als wir von dieser zurück kamen fuhren die Bahnen wieder, aber als wir am Abend die Stadtwanderung unternehmen wollten nicht mehr. Also gingen wir zu Fuß zum Kolosseum, an dem wir mit einem Gruppenfoto die Reise Revue passieren ließen und gingen noch weiter durch die Stadt. Es war spät, als wir am Hotel ankamen, aber es war ein sehr schöner letzter Abend. Am nächsten Tag packten wir ließen aber unsere Sachen noch im Hotel, da wir noch zur Ara Pacis, einem Altar für Augustus gingen. Als letztes schauten wir noch in den Palazzo Massimo, in dem sich eine Sammlung an Fresken und Statuen befindet. Leider war danach alle Zeit aufgebraucht und wir mussten zum Flughafen. Unser Flug hatte eine Stunde Verspätung, also aßen wir dort. Als endlich unser Flugzeug abhob, hatte sich der Aufenthalt am Flughafen Köln/Bonn von ca einer Stunde zu minus 15 Minuten verwandelt, aber zum Glück war der Anschlussflug auch nicht ganz pünktlich. Da der zweite Flieger etwas Zeit gut machen konnte, kamen wir fast pünktlich in Hamburg an. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es eine tolle Reise war und sehr viel Spaß gemacht hat. Obwohl ich mich bisher nicht viel mit Kunst beschäftigt habe, war es sehr interessant für mich. Ich kann es nur jedem empfehlen.