Zivilcourage

ProfilZi-vi(e)l-courage! –
Vorurteile erkennen – Rassismus benennen – Gewalt begegnen

Inhaltliche Schwerpunkte:

Ich hab‘ ja nichts gegen x, aber…“ dies haben wir wohl alle schon gehört. Es folgen Vorurteile, oft gepaart mit manchmal unterschwelliger, manchmal offener Aggressivität.

Habt Ihr Euch schon einmal die Frage gestellt, ob Ihr dies so oder so ähnlich vielleicht selbst schon einmal gedacht oder gesagt habt?

Und was sagt dies über den Sprecher oder die Sprecherin aus?

In diesem Kurs geht es darum,

  • Rassismus im Alltag zu erkennen:
    Meist sind dies „nur“ verdeckte oder unbeabsichtigte Formen rassistischer Diskriminierung. Es gibt aber auch bewusst feindliche Handlungen – eine Vorstufe zur körperlichen Gewalt.
  • Rassismus im Alltag zu begegnen:
    Menschen, die sich rassistisch äußern, mit Mut und Zivilcourage Grenzen aufzeigen – ohne sich selbst zu gefährden!

Es heißt also, im Alltag genau hinzuhören, hinzusehen und zu reagieren!

Wir wollen uns für ein respektvolles Zusammenleben stark machen und klare Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen. Wir wollen unsere Vision einer gerechteren Welt nicht aufgeben!

Arbeitsweise:

Ihr werdet erfahren, dass es unterschiedliche Definitionen von Rassismus gibt, Ihr werdet Euch mit seinen zentralen Merkmalen auseinandersetzen und eine gemeinsame Definition entwickeln.

Die Berater*innen der Interkulturellen Begegnungsstätte, einer Selbstorganisation von Migrant*innen in Hamburg, werden Euch über ihre Integrationsarbeit informieren und mit Euch über den Rassismus diskutieren, der ihnen bei ihrer Arbeit begegnet.

Damit werdet Ihr viele Impulse für Eure Projektthemen erhalten, die Ihr in Euren Gruppen kreativ umsetzen könnt.

Präsentationsmöglichkeiten:

Ein großer Spielraum an Präsentationsmöglichkeiten: Eine Wandzeitung, eine Fotogeschichte? Ein Hörspiel? Vielleicht ein Song? Ein Video oder ein Theaterstück? Lasst Euch etwas einfallen!