1816 – „Das Jahr ohne Sommer“ – Was ein Vulkanausbruch in Asien und „Frankenstein“ miteinander zu tun haben

POL-Kurs „1816 – Das Jahr ohne Sommer“

ProfilBeteiligte Fächer

Geographie, Geschichte, PGW, Deutsch bzw. Englisch

Inhaltliche Schwerpunkte

1815 brach der indonesische Vulkan Tambora nach Jahrhunderten der Inaktivität aus. Seine Ascheniederschläge erreichten einen Radius von 1300 Kilometern und im Umkreis von bis zu 600 Kilometern verdunkelte sich der Himmel für zwei Tage fast vollständig. In Asien kamen an die 100.000 Menschen durch die Lava, eine Flutwelle und durch Missernten verursachte Hungersnöte ums Leben.
Die Staubpartikel sorgten dafür, dass es im folgenden Jahr auf der gesamten Nordhalbkugel zu massiven Problemen kam. Das Jahr 1816 wurde von den ZeitgenossInnen das „Jahr ohne Sommer“ genannt. Missernten führten zu Hungersnöten und es kam zu Auswanderungswellen aus Europa in Richtung Amerika. Das Ereignis beeinflusste direkt und indirekt auch Malerei und Literatur: So verbrachte die britische Schriftstellerin Mary Shelley den Sommer 1816 am Genfer See und verfasste dort ihren Roman „Frankenstein“.

Arbeitsweise

Es gibt viele unterschiedliche Aspekte, die es wert sind, genauer betrachtet zu werden: das Phänomen Vulkanismus, die unmittelbaren Auswirkungen von Vulkanausbrüchen, die Folgen für die Natur und die Reaktion der Menschen, die Hilflosigkeit der Machthaber und nicht zuletzt der Niederschlag der Katastrophe in Kunst und Literatur.
Daher stehen Recherchen und die Präsentation der Arbeitsergebnisse im Mittelpunkt des Kurses.

Präsentationsmöglichkeiten

Ausstellung (Plakate), Filmbeiträge, digitale Präsentationen, Website …