Kommunikationsleitfaden: Informationsfluss

Icon_InfoAuf welchem Weg erhalte ich Informationen? Wie erreiche ich die Lehrerinnen und Lehrer?

Kommunikationsleitfaden Eltern Lehrer allgemein
Anwendungsfall Informationsfluss
Verantwortlichkeiten Eltern, Elternvertreter (EV), Lehrer, Schulleitung (SL)
Abläufe regelmäßig: weiße Mappe
Alle Schüler müssen eine weiße Mappe haben, die Lehrer müssen sie für Informationen nutzen, die Eltern sind zur unmittelbaren Einsicht verpflichtet. Die Mappe enthält verpflichtend die in der Klassenkonferenz verabschiedeten Termine der schriftlichen Arbeiten/ASA [ASA: andere schriftliche Arbeiten] des laufenden Halbjahres und eine Übersicht der Namen der in der Klasse unterrichtenden Lehrer mit Kürzel und Fach. Mittelfristig werden die Termine im Internet angezeigt. Dies gilt nicht für unangekündigte Lernstandserhebungen zur laufenden Mitarbeit. Hat ein Schüler wiederholt seine weiße Mappe nicht dabei, kann er nach Hause geschickt werden, um sie zu holen. Die Lehrer kontrollieren die Unterschriften der Eltern.
Elternabende finden zu Beginn des Schuljahres und im Laufe des 2. Hj. statt (vgl. speziellen Leitfaden für Elternabend). Elternvertreter und Lehrer würden sich sehr freuen über eine rege Teilnahme.
Klassenkonferenz: Teilnahme der Elternvertreter und Klassensprecher (vgl. speziellen Leitfaden für Klassenkonferenzen), die Elternvertreter informieren die übrigen Eltern in verabredeter Form.
Leistungsstand: Noten unter schriftlichen Arbeiten; der mündliche Leistungsstand wird den Schülern mindestens zu den Quartalsnoten in der Mitte des Halbjahres (ca. Nov. + April) und vor den Zeugnissen mitgeteilt. Die Schülerinnen und Schüler tragen die Noten in die weiße Mappe ein. Wenn die Versetzung gefährdet ist, wird das im Halbjahreszeugnis vermerkt. Tritt die Gefährdung erst nach den Halbjahreszeugnissen ein, gibt der Klassenlehrer im Einvernehmen mit den Fachlehrern unverzüglich eine entsprechende Warnung (APO §12,2) an die Eltern.
getroffene Vereinbarungen, vereinbarte Regeln
  • sachlicher Ton in Gesprächen und Emails
  • gegenseitiger respektvoller Umgang miteinander
  • Antworten in angemessener Zeit, Einhalten von Rückgabeterminen
  • Elternvertreter und Lehrer trennen zwischen der Rolle des Elternvertreters und des Elternteils
  • Eltern nehmen ihre Verantwortung wahr und unterstützen ihre Kinder (an Hausaufgaben erinnern, Materialien parat haben, Referate usw.)
  • Sie informieren sich regelmäßig bei ihren Kindern über deren Leistungsstand (Faustregel: 2 schriftliche Arbeiten pro Hauptfach pro Halbjahr, 1 schriftliche Arbeit pro Halbjahr in Nebenfächern).
  • Lehrer suchen unverzüglich das Gespräch mit den Eltern bei drastischem Leistungsabfall und größeren Verhaltensproblemen (APO §12,1).
Erreichbarkeit Eltern geben ihre Email-Adresse an die Elternvertreter und an die Klassenlehrer. Auf dem ersten Elternabend (im Schuljahr) wird die Erreichbarkeit der (Klassen) Lehrer abgesprochen. Alle Lehrer sind telefonisch erreichbar: Sie rufen zurück, wenn Eltern im Büro eine Rückrufbitte hinterlassen (möglichst mit inhaltlichem Stichwort). Dieser Kommunikationsweg kann ersetzt oder ergänzt werden durch Email-Verkehr. In den beiden Wochen vor den Zeugniskonferenzen steht die Schullaufbahnberatung im Vordergrund und nicht eine Notenerörterung.
weitere Maßnahmen
nächste Schritte jährliche Evaluation