3D-Druck am Gymnasium Osterbek

Das 3D-Druck-Projekt ermöglicht Schülerinnen und Schülern moderne digitale Entwicklungs- und Fertigungstechniken bereits in der Schule zu entdecken.

Das Gymnasium Osterbek ist Teil des Pilotprojekts „3D-Druck in Schule“ der Initiative Naturwissenschaft und Technik. Wir freuen uns als erste der beteiligten Schulen einen Drucker zu erhalten. Am 8. Februar 2017 erfolgte die offizielle Übergabe des Geräts. Unser Dank gilt Frau Fernau von der Initiative Naturwissenschaft und Technik und den Unternehmen CompriseTec GmbH, Fehrmann Metallverarbeitung GmbH, KompetenzCenter Innovation/Copynet Innovationsgesellschaft mbH sowie MBJ Solutions GmbH für ihre Unterstützung. Die Wirtschaftsvertreter und Unterstützer des Projektes berichteten bei der Übergabe, wie die Drucker in der Praxis eingesetzt werden.

Mittlerweile sind bereits zwei weitere Drucker angeschafft und in Betrieb genommen worden. Eingesetzt werden die Drucker im

  • Forscherkurs, der jahrgangsübergreifend in den Klassenstufen 7 bis 9 angeboten wird, im
  • Vorbereitungskurs des Medien-Technik-Wirtschaft Profils und im Rahmen der
  • Computer-AG, die wöchentlich stattfindet.

Realisiert wurden bereits Projekte bei denen Raketenteile, Fahrzeugteile (Land/Wasser), Gehäuse für selbst gebaute Messgeräte, Experimentiergeräte, Teile für Kunstprojekte und Teile für eine Drohne gestaltet und gefertigt wurden.

Ein Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, die die 3D-Druck-Technik den Schülerinnen und Schülern für die Umsetzung eigener Ideen bietet, wird am Beispiel des Drohnenprojekts aus dem Forscherkurs gegeben. Das Fach Projektorientiertes Lernen fördert das eigenverantwortliche Arbeiten, die Organisation des eigenen Lernprozesses, sowie das Präsentieren der Projektergebnisse. Der Forscherkurs findet in diesem Rahmen statt. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler ein Schuljahr für die Umsetzung ihres Projektes Zeit.

Die 3D-Modelle wurden schülerseitig in einer CAD-Software von Autodesk erstellt und schrittweise verbessert. Die Bilder zeigen die 3D-Modelle und den Aufbau der Drohne in Version 4.

Mittlerweile existiert schone eine neue Version der Drohne. Die Drohne wurde um einen Höhensensor und eine Abwurfvorrichtung erweitert. Diese Einrichtungen haben Schülerinnen und Schüler verwendet, um Fallversuche durchzuführen und damit Bremssysteme für Modellraketen zu testen. Die Abwurfvorrichtung und eine passend Startplattform entstanden ebenfalls mithilfe der 3D-Druck-Technik.

Das folgende Video wurde beim Flug der Drohne über das Schulgeläne aufgenommen.