Hafenexkursion zum Jugendroman „Der aus den Docks“

Am 12.02.2018 sind wir (die Klasse 6a mit unseren Klassenlehrern) morgens mit der U-Bahn von der Haltestelle Trabrennbahn bis zur Haltestelle Baumwall gefahren und haben dort eine Hafenexkursion bei „typischem Hamburger Wetter“ gemacht.

Frau Alfken, eine Hamburger Gästeführerin, hat uns freundlicherweise geleitet. Wir gingen zuerst in die Speicherstadt, wo uns vor dem Miniaturwunderland Bilder der alten Speicherstadt gezeigt wurden. Danach sind auf eine nahegelegene Brücke gegangen, von der aus man die Wasserseite der Häuser sehen konnte. Dabei wurde uns berichtet, dass die Bootsführer sich früher mit einem langen Stock durch die Gassen gezogen haben. Während der Erzählung sind wir langsam zur Elbphilharmonie gegangen, bis wir bemerkt haben, dass unsere Fähre schon da war. Da sind wir ganz schnell zur Fähre gerannt. An den Landungsbrücken angekommen, sind wir auf den Kuhberg hinaufgegangen. Dabei wurde uns etwas über den Kuhberg aus „Der aus den Docks“ erzählt, Kuddel hatte hier nämlich seinen Friseursalon. Der Weg war sehr steil und damit recht anstrengend. Aber als wir oben angekommen waren, hatten wir einen sehr schönen Blick auf die Bismarck-Statue, über die, wie uns berichtet wurde, nicht alle Hamburger immer ganz glücklich waren.

Danach ging es weiter in Richtung der Tanzenden Türme, welche übrigens die Hausnummer „Reeperbahn 1“ haben. Es wurde uns auch erklärt, dass Reeperbahn vom Verb „reepen“, was so viel meint wie drehen“ oder „Seile drehen“, abstammt. Auf der Reeperbahn nachmittags um halb zwei sind wir dann an einem alten Theater, einer alten Brauerei, die zu einem Wohnhaus mgebaut wurde, und an einem Krankenhaus entlanggeschlendert. „Bei der Erholung“ machten wir – dem Namen des Gässchens sei Dank – vor dem Hotel Hafen Hamburg eine kleine Verschnaufpause und genossen den Blick über die Elbe. Wir sahen auch den Bereich, den wir später, nachdem wir den alten Elbtunnel passierten, betreten würden. Aber wir waren leider nur sehr kurz auf der anderen Elbseite, sodass kaum Zeit blieb, sich alles in Ruhe anzuschauen. Danach ging es wieder zurück durch den Elbtunnel und zur Fähre, um unser nächstes Ziel anzusteuern: Das Dockland, welches vom gleichen Erbauer wie die Tanzenden Türme erbaut wurde und von welchem wir auch ein abschließendes Klassenfoto machten.

Wir verabschiedeten uns von Frau Alfken und blieben noch einen Moment auf dem schiff-förmigen Gebäude stehen, um die Aussicht zu genießen. Nicht nur die Exkursion endete hier, auch der Jugendroman wurde hier (mit sehr traurigem Ende) abgeschlossen. Was für ein interessanter Tag rund um den Hamburger Hafen.

Constantin Schultz und Jasper Berg (6a)